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Weiteres vor Ort:

Geschichts- und Heimatverein
Tecklenburg von 1922 e. V.

Vors. Frank Bosse
Bodelschwinghweg 16
49545 Tecklenburg

Ausflüge in die Geschichte:

Wasserschloss Haus Marck
Es wird zuerst im 14. Jahrhundert als Sitz der Familie v. Horne erwähnt.

Puppenmuseum Tecklenburg
Wellenberg 1, 49545 Tecklenburg
Puppen, Kaufläden, Puppenhäuser und weiteres Spielzeug

Evangelische Stadtkirche
Unter den Grabdenkmälern befindet sich die Deckplatte von der Tumba des Grafen Konrad von Tecklenburg (1557) mit einer lebensgroßen Darstellung des Verstorbenen.

Ruine Höhenburg Tecklenburg
Reste der Umfassungsmauern u. Bastionen u. Torhaus von 1657 mit Resten zweier Flankierungstürme sind erhalten.

Tecklenburger Hexenpfad

Das Landratsamt Tecklenburg. Aufnahme aus der Zeit um 1890

Tecklenburg

Zur Geschichte

1209 - 1230:
Urkundliche Erwähnung der Schlosskapelle in Tecklenburg

13. und 14. Jahrhundert:
Die Grafen von Tecklenburg besaßen zeitweise die Kirchenvogteirechte über Münster und Osnabrück und waren durch Erbfolgen und Ehen mit den Grafen von Bentheim und den Herren von Steinfurt verbunden. In der evangelischen Pfarrkirche von Tecklenburg befindet sich das Grabmal des Grafen Konrad von Tecklenburg († 1557).

1226:
Erstmalige urkundliche Erwähnung Tecklenburgs als Suburbium, als die Burg mit ihren Burgmännern und der Ort Tecklenburg mit seinen Bürgern mit dem Bann belegte, weil Graf Otto I. von Tecklenburg dem Grafen Friedrich von Isenberg, dem Mörder des Erzbischofs Engelbert von Köln, auf der Tecklenburg Zuflucht gewährt hatte.

13. Jahrhundert:
Abpfarrung Tecklenburgs von Lengerich

Zwischen 1365 und 1388:
Tecklenburg erhielt das Stadtrecht vom Tecklenburger Grafen verliehen

1400:
Beeindigung der Tecklenburger Fehde durch Friedensschluss zu Münster. Die Bischöfe von Münster und Osnabrück belagerten und eroberten die Tecklenburg, Graf Nikolaus II. musste der Aufteilung seiner Grafschaft zustimmen. Ihm verblieben nur die Kirchspiele Lengerich, Lienen, Leeden, Ledde, Ladbergen, Lotte, Wersen, Westerkappeln und die Herrschaften Lingen und Rheda.

15. Jahrhundert:
Bereits bildete sich in Tecklenburg neben der alten auch eine neue Stadt. Pfarrer Rump schreibt 1672: "Ist abgetheilet in die alte und newe Stadt."

1527:
Einführung der Reformation

1562 - 1566:
Ausbau der Tecklenburger Schlosskirche zur Stadtkirche

1577 / 1590:
Ein Schatzungsregister der Graftschaft Tecklenburg wurde erstellt. Erwähnt wurden die Namen Meese, Saatkamp, Stutemundt, Vogelpohl, Wingardener, Frerick und Johann uff dem Brocklande.

1622:
Durch Anordnung des Grafen Adolf von Tecklenburg wird ein Bürgerbuch angelegt.

1707:
Tecklenburg kam unter preußische Herrschaft, nachdem das Königreich Preußen Grafschaft und Stadt gekauft hatte.

Um 1660 - 19. Jahrhundert:
Das Torhaus am Marktplatz diente als Leinenprüfanstalt (Legge).

1698:
Tecklenburg wurde Residenz des Grafen Wilhelm Moritz von Solms-Braunfels, nachdem ihm die Stadt nach einem von 1576 bis 1686 dauernden Erbschaftsprozess zugesprochen wurde.

1707:
Graf Wilhelm Moritz von Solms-Braunfels verkaufte die Grafschaft Tecklenburg an den König von Preußen. Die Grafschaften Tecklenburg und Lingen waren seitdem eine vereinigte preußische Provinz.

17. und 18. Jahrhundert:
Wichtigster Wirtschaftsfaktor war die Produktion des so genannten Tecklenburger Löwendlinnens, eine grobe Leinwand, die u.a. nach England, in die Niederlande und nach Spanien verkauft wurde. Der Sitz er Tecklenburg-Lingeschen Regierung wurde nach Lingen verlegt, was die Entwicklung der Stadt merklich hemmte.

Ab 1744:
Nach erfolglosen Versuchen, die Burg instandzusetzen, begann man auf Anordnung der preußischen Regierung, Teile der Burg zu schleifen.

1815:
Nach dem Ende der Napoleonischen Kriege wurde der Landkreis Tecklenburg gebildet.

1904:
Großer Brand: am Marktplatz brannte eine ganze Reihe Häuser ab.

1975:
Keis- und Gemeindegebietsreform. Die Orte der Amtsgemeinde Tecklenburg (Brochterbeck, Leeden, Ledde und Tecklenburg) wurden zur Stadt Tecklenburg zusammengeschlossen. Aus dem Kreis Tecklenburg und dem alten Kreis Steinfurt wurde der neue Kreis Steinfurt gebildet.