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Batchnummern der Mormonen (ev.)

ev. T 1838-1863 954021,
(männlich, weiblich)

ev. T 1813-1814 954044,
(männlich & weiblich)

ev. H 1810-1811 954043

ev. T 1810-1812 954043,
(männlich & weiblich)

ev. H 1875-1895 954042

ev. H 1799–1818 954041

ev. T 1864-1885 954029,
(männlich & weiblich)

ev. T 1803-1837 954024,
(männlich, weiblich)

ev. T 1779-1802 954023,
(männlich, weiblich)

ev. H 1733-1798 954023

ev. H 1711-1732 954022

ev. T 1711-1778 954022,
(männlich, weiblich)

ev. T 1838-1863 954021

ev. H 1812-1814 954044

Beerdigungen 1799 - 1832

Findbuch Personenstandsarchiv Detmold

P 9 / 15 Lienen: Der Bestand P 9 des Personenstandsarchivs Detmold umfasst die standesamtlichen Nebenregister des Regierungsbezirks Münster für die Zeit vom 01.10.1874 bis 30.06.1938.

Preußische Verlustliste 1866

Auszüge aus der Preußischen Verlustliste von 1866 für die Regionen Westfalen, Niederrhein, Ruhrgebiet, Sauerland.
Transkribiert von Dirk Fuisting.
Hier findet man Digitalisate der originalen Liste (rechts auf "Show publication content" klicken)

Christof Spannhoff: "in Gnaden erlaßen und in völlige Freyheit gesetzet"

Freibriefe für Lienener Einwohner als genealogische und sozialhistorische Quelle
ISBN: 9783839124505

Die persönliche Freiheit aller Menschen in Deutschland, wie sie uns heutzutage im zweiten Artikel des Grundgesetzes garantiert wird, ist eine relativ junge Errungenschaft unseres Gemeinwesens. Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts war der größte Teil der auf deutschem Boden lebenden Bevölkerung, die mehrheitlich aus Bauern bestand, in unterschiedlichen Formen von einem Herrn abhängig. Das bedeutete, dass z.B. die hörigen Bauern über ihr Leben nicht selbst bestimmen konnten: Sie durften nicht ohne Genehmigung des Herrn heiraten, durften seinen Herrschaftsbereich nicht verlassen und konnten über ihr Erbe nicht frei verfügen.Die Unfreiheit bot aber auch einen gewissen Schutz. Der Herr war verpflichtet, seinen Hörigen in außergewöhnlichen Situationen Hilfe zu leisten, was für einen Bauern, der die Welt außerhalb seines Hofes kaum kannte, sehr wichtig sein konnte, wenn er zum Beispiel vor Gericht erscheinen musste oder von Feinden bedroht wurde. Trotzdem versuchten viele Bauern für sich oder ihre Kinder einen "Freibrief" zu erlangen. Der Freibrief war der urkundliche Nachweis, der die persönliche Freiheit bestätigte. Er war ein begehrtes Dokument, für das man bereit war, eine hohe Summe zu bezahlen. Aufgrund ihrer Wichtigkeit für den vormodernen Menschen hat sich eine große Anzahl dieser Schriftstücke bewahrt, die heute nicht nur dem Familienforscher, sondern auch dem Historiker wichtige Informationen über die Vergangenheit vermitteln. Eine kleine Sammlung von Freibriefen, die seit dem 16. Jahrhundert für Einwohner des westfälischen Kirchspiels Lienen ausgestellt wurden, sollen im Folgenden abgedruckt werden. Um die Quellen in ihren historischen Zusammenhang einordnen zu können, soll zudem ein Einblick in das Wesen der westfälischen Eigenbehörigkeit gegeben werden. Dazu wurden neben kurzen, ins Thema einführenden Bemerkungen, weiterführende Quellen ergänzt.

Lienen

Genealogische Quellen

Friedrich Ernst Hunsche: Auswanderungen aus dem Kreis Steinfurt. Mit Beitr. im Anh. von Friedrich Schmedt

Evangelische Kirchenbücher

Die Kirchenbücher finden Sie auf Mikrofiche im Kreiskirchenamt Tecklenburg in Lengerich (Benutzung nur nach Voranmeldung möglich) sowie beim Landeskirchenamt in Bielefeld, auch hier empfiehlt sich eine Voranmeldung.

Taufen: 1711 - ca. 1873
Heiraten: 1711 - ca. 1873
Beerdigungen: 1711 - ca. 1873

Taufen von 1730-1733 fehlen

Staatsarchiv Osnabrück:

Rep 335 Nr. 1050 - Vergleich wegen der Benutzung eines Weges zwischen den Eingesessenen der Bauerschaft Holperdorp, Kirchspiel Lienen und der Bauerschaft Ostenfelde, Kirchspiel Glane (1823)

Rep 335 Nr. 1061 - Ostenfelder Markenteilung und Abfindung der Eingesessenen der Bauerschaft Lienen und der Bauerschaft Holperndorff (Holperdorp) (1827)

Rep 335 Nr. 1064 - Averfehrder Markenteilung und Abfindung der Eingesessenen des Kirchspiels Lienen (1826)

Rep 335 Nr. 1071 - Teilung der Glandorfer-Dörfer-Mark und Abfindung der Eingesessenen des Dorfes Lienen (1826)

Rep 110 I Nr. 161 - Streitigkeiten zwischen der Bauerschaft Ostenfelde (Amt Iburg) und den Einwohnern von Lienen (Grafschaft Tecklenburg) wegen des Torfstichs und Plaggenhauens (1680)

Dep 13 b Nr. 500 - Auflistung der Bergteile (Kuxe, Anteile am Bergwerksvermögen) einer Grube in Lienen, dem Nachbarort Ostenfeldes (1765)

Rep 131 II Nr. 19 - Enthält u.a.: Verzeichnis der von der Kammerjustizdeputation zu Minden abgeurteilten Rechtssachen betr. die Grafschaft Tecklenburg in den Jahren 1793-1803; Aktenverzeichnis mit alphabetischem Index; Übersendung älterer Akten für laufende Prozesse: Kammerfiskus ./. Hobbelmanns Erben zu Lienen, Erben Bielefeldt ./. Bruseke zu Lienen (1806)

Rep 330 II Nr. 270 - Lehnsscheine: u.a. Grimensholt im Kirchspiel Lienen, zwei Häuser in Lienen im Kirchspiel Brochterbeck (1809)

Rep 350 Ibg Nr. 386 - Grenzverletzungen an der Tecklenburgischen Grenze, vor allem bei Lienen (1778)

Rep 556 Nr. 1833, 1834, 1835, 1836, 1837, 1838 - Staatsarchiv Osnabrück    Renitenz der Zehntpflichtigen zu Lienen und Lengerich und Prozesse gegen dieselben (1821-1859)

Rep 900 Nr. 51 - Jruisdiktion über die Einwohner der Bauerschaft Ostenfelde im Kirchspiel Lienen; Pfändung von Heu, Pferden, Kühen und Personalarrest gegen die Einwohner der Bauerschaft durch die Beamten zu Iburg, auch Bestrafung von Einwohnern wegen Körperverletzung und Totschlags (um 1600)

Rep 900 Nr. 290 - Schultheißen und Gemeinden der Dorfschaften des Ksp. Glandorf, Amt Iburg und Kons. (Dorf Lienen) (um 1700)

Rep 350 Ibg Nr. 2656 - Berichtigung der Namen der Scheventorf-Schleppenburger Eigenbehörigernund ihrer Qualität. Enthält u. a.: Verzeichnis verschiedener Zensiten der Güter Scheventorf-Schleppenburg in den Kirchspielen Glandorf, Glane, Laer, Hilter, Lienen, Borgloh, Dissen, Oesede, Hagen und Flecken Iburg mit Angabe ihrer Qualität sowie der Brandkassennummer ihrer Wohnungen (1794-1827)

Christof Spannhoff: Quellen und Beiträge zur Orts-, Familien- und Hofesgeschichte Lienens Bd. I

ISBN: 9783833492228

Familienforschung hat Hochkonjunktur und das Medium Internet verspricht vermeintliche Hilfe. Doch führt der einzig verlässliche Weg für eine seriöse Beschäftigung mit Familien- und Ortsgeschichte allein über die Quellen. Mit dieser Edition sollen dem ortsgeschichtlich interessierten Leser und Regionalforscher eine Auswahl wichtiger Quellen an die Hand gegeben werden. An erster Stelle stehen verschiedene Schatzregister, die für die Hofes- und Familienforschung unentbehrlich sind. Einen zweiten Schwerpunkt stellen die Brüchten- und Verfällregister dar, die nicht nur eine Fülle von genealogischen Informationen beinhalten, sondern auch einen erkenntnisreichen Einblick in den Alltag der Menschen des 16. und 17. Jahrhunderts bieten. Weitere Quellen runden den Band ab.

Christof Spannhoff: Quellen und Beiträge zur Orts-, Familien- und Hofesgeschichte Lienens:

Bd. 2: Streifzüge durch die Geschichte Lienens. Ein historisches Lesebuch
ISBN: 9783842380189

Im Oktober 2007 erschien der erste Band der Reihe Quellen und Beiträge zur Orts-, Familien- und Hofesgeschichte Lienens , in dem der Verfasser und Herausgeber eine Vielzahl unterschiedlicher Schriftquellen zur Vergangenheit der Gemeinde Lienen veröffentlicht hat. Von einzelnen, bisher unveröffentlichten Schatzungslisten über Brüchten- und Gefällregister bis hin zur Auswertung von Wechselbüchern und Freibriefen sowie Brautschatzverschreibungen und Mühlenregistern etc. erstreckte sich der inhaltliche Rahmen, der zugleich einen Zeitraum vom Ende des Mittelalters bis in das 19. Jahrhundert hinein abdeckte. Die einzelnen Quellengattungen wurden damals eingeleitet und mit weiteren Informationen zu ihrem besseren Verständnis und zu ihren historiographischen Auswertungs- und Nutzungsmöglichkeiten versehen.Der Fokus des ersten Bandes lag also hauptsächlich auf der Veröffentlichung von bisher unveröffentlichtem Quellenmaterial. Doch führt der Titel der Reihe auch den Begriff Beiträge im Namen. Diese Beiträge zur Orts-, Familien- und Hofesgeschichte Lienens sollen nun den vorliegenden zweiten Band der Reihe dominieren.Die einzelnen Beiträge, die sich teilweise auf die im ersten Band präsentierten Quellen berufen, sind ursprünglich als kurze Artikel für den Lienener Lokalteil der Westfälischen Nachrichten im Tecklenburger Landboten gedacht gewesen und sind dort auch zum Teil veröffentlicht worden. Da sich nun bereits eine stattliche Anzahl von veröffentlichten und unveröffentlichten Beiträgen angesammelt hat, beschloss der Autor, diese Berichte auch in Buchform herauszugeben. Hierzu wurde die ursprüngliche Fassung der Beiträge im Stil eines Presseartikels beibehalten. Sie wurden aber um die entsprechenden Quellen- und Literaturnachweise ergänzt, die in einem Zeitungsbericht zwangsläufig weggelassen werden mussten. Zudem finden sich in der hier vorliegenden Zusammenstellung auch die Langversionen bereits publizierter Artikel, die im Zuge der Veröffentlichung in der Lokalpresse teilweise starken Kürzungen unterworfen waren. Daher rechtfertigt sich der Abdruck der ungekürzten und mit Quellen- und Literaturnachweisen ergänzten Beiträge an dieser Stelle.Als Grundlage dieses Buches wurden aus einem größeren Bestand 54 Beiträge ausgesucht. Die Wahl der einzelnen Themen und die Anordnung der Artikel erfolgte dabei beliebig. Die Beiträge bauen in Einzelfällen nur indirekt aufeinander auf und sind in sich abgeschlossen und verständlich.