Fragen? Fehler gefunden?
Oder gibt es Ergänzungen?
Eine E-Mail genügt.
Wir freuen uns über jeden Beitrag.

Weiteres vor Ort:

Heimatverein der Samtgemeinde Borgloh e.V.

Düppelweg 2, 49176 Borgloh
Tel: 05409 266

Der Heimatverein hat einer sehr informative und interessante Internetseite.

Ausflüge in die Geschichte:

Bergbau-Rundweg Hilterberg / Wellendorf:
Von 1848 bis 1925 ist u.a. bei Borgloh Kohle abgebaut worden. Eine genaue Beschreibung des Wanderweges findet man im Heimat-Jahrbuch Osnabrücker Land 1991 auf Seite 176.

Privates Heimatmuseum
Kirchstraße 5, 49176 Borgloh
Öffnungszeiten: nach telefonischer Vereinbarung.
Bürgerliches und bäuerliches Leben vor 200 Jahren.

Renkenörener See, Ebbendorf

Wanderung: Borgloher Schweiz - Wolfsquelle - Strubberg - Haus Hagen - Fliegerdenkmal

Borgloh

Zur Geschichte

Ca. 800: Gründung des Meierhofes, an dessen Stelle später Borgloh entstand.

1200: Der Meyerhof wurde vermutlich durch ein Feuer vernichtet.

1230: Bau der Borgloher Dorfkirche

1287: "Wendelinctorpe" im Kirchspiel Borgloh wird erstmalig erwähnt.

Um 1500: Florecke von Dumtorp pachtete den Kohlenbergbau zu Borgloh und Oesede.

1504: Bischof Erich von Grubenhagen verlieh die Borgloher Gruben an 15 Schmiede der Stadt Osnabrück.

1554: Das Iburger Kloster sicherte sich den Borgloher Kohlenbergbau.

1618-1648: 30jähriger Krieg

1621: In Borgloh und den benachbarten Orten lagerten holländische Truppen, die den böhmischen König, den "Winterkönig", nach dem für ihn unglücklichen Ausgang der Schlacht am Weißen Berge bei Prag hier erwarteten, um ihn nach Holland zu geleiten.

1630: Gründung des Borgloher Schützenvereins

1747: 32 Bergleute arbeiteten in Borgloh in drei Schichten.

1773: Am Strubberg wird ein Stollen auf Wealdenkohle in Betrieb genommen.

1814: Der Kohlestollen am Strubberg kam vorerst zum Stillstand.

1815: 147 Bergleute arbeiteten in Borgloh.

1846: Das Borgloher Bergwerk nennt sich nun Dampfkohlenbergwerk Borgloh.

1890: Die letzten 12 Arbeiter wurden aus dem Bergbau entlassen. Viele ehemalige Borgloher Bergleute zogen ins Ruhrgebiet.

1919-1924: Kurzes Aufleben des Borgloher Bergbaus.

1923: Bau der Pfarrkirche St. Barbara in Wellendorf

1972: Hilter und Borgloh wurden zu einer Gemeinde zusammengeschlossen.

Sage vom Hollenberg

Man erzählte sich, dass es auf dem Hollenberg in alter Zeit eine Opferstätte gab. Am Westen des Berges war der Altar, auf dem man der Göttin Hertha opferte. Die Reste des Opfers, die Knochen, wurden den Abhang heruntergeworfen; diese Stelle heißt heute noch Knuakenburg.