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Weiteres vor Ort:

Heimatverein Fürstenau
Segelfortstr. 64
49584 Fürstenau
Tel.: 05901-1459

Kreisheimatbund Bersenbrück e. V.
Greifenhagener Strasse 20
49593 Bersenbrück
Tel. 05439 / 1241  
E-Mail: franzbuitmann@khb-bsb.de

Heimatverein Schwagstorf e.V.
Am Bramberg 49
49584 Fürstenau-Schwagsdorf
Telefon: 05901 / 3716
p.krehe@gmx.de

Ausflüge in die Geschichte:

Bersenbrücker-Land-Weg
Berührt die Gebiete aller 31 Heimatvereine des KHBB

Schloss Fürstenau

Draisinenfahrt auf der stillgelegten Bahnstrecke Fürstenau - Quakenbrück

Wanderung über die Schlossinsel auf Gottfried's Spuren

Historischer Stadtrundgang, hier ausführlich erläutert

Meßlage

Katholische Kirche "St. Katharina"
Schloßplatz 5, 49584 Fürstenau
Sehenswert sind der mächtige alte Festungsturm mit seinem Helm von 1630 - das Wahrzeichen der heutigen Stadt -, die Sakristei mit Kamin und Stuckarbeiten von 1574, der Barockaltar aus der Franziskanerkirche in Rheine sowie die Kanzel aus der Notkirche in Lütkeberge.

Evangelische Kirche "St.-Georg"
Marktplatz 1, 49584 Fürstenau
Besonders sehenswert ist der 1695 von Georg Dollart erbaute Altar.

Fürstenau

Zur Geschichte:

um 890: Erste urkundliche Erwähnung der Schwagstorfer Bauerschaft Anten, an deren Westrand die Anlage der Festung Fürstenau erfolgte

1264: erste Nennung der Kirche in Schwagstorf.

1344: Erste urkundliche Erwähnung der Stiftsfeste Fürstenau

um 1400: Zerstörung der Ortsfeste Fürstenau während der Fehde Osnabrück-Tecklenburg

1402: Ankündigung des Wiederaufbaues der Ortsfeste Fürstenau

um 1500: Baumaßnahmen an der Stiftsburg zur Zeit des Fürstbischofs Conrad von Rietberg.

1542: Konrad Graf von Tecklenburg jagt Fürstenauer Landsknechte und Bürger aus dem Settruper Wald und droht mit Totschlag, falls sie sich nochmals sehen lassen

1543: Einführung der Reformation durch Hermann Bonnus

1543: Höne und Settrup wenden sich vom Kirchspiel Freren zum Kirchspiel Fürstenau

1552-1574: Fürstbischof Johann von Hoya gestaltet die Burg zum Schloß und zur Residenz des Landesherrn.

1606: Großer Stadtbrand

1608: Neubau des Rathauses

1626: Dänische Besetzung des Hochstifts Osnabrück. Fürstenau ist dänische Garnison

1628: Vertreibung der Dänen und Rückgewinnung Fürstenaus durch Tillys Truppen

1632: Schwedische Truppen unter Graf Königsmark nehmen Fürstenau

1635: Die Kaiserlichen unter Tilly gewinnen Fürstenau zurück

1642: Verleihung des "Immerwährenden Stadtnennungsrechts" durch Fürstbischof Franz Wilhelm Graf von Wartenberg

1645: Nach Abzug der Schweden aus dem Osnabrücker Land Neubestückung der Garnison Fürstenau

1647: Schwedische Belagerung - Besetzung der Stadt

1651: Rückkehr des Landesherrn Franz Wilhelm von Wartenberg aus seinem Kölner Exil

1685: Fürstbischof Ernst August I. verleiht der Stadt drei Jahrmärkte

1697: Ältestes erhaltenes Schnatgangprotokoll

1756 Bau einer Kapelle in Lütkeberge, nach 1803 abgerissen.

1776/80: Abtragung der Wälle, Einengung der Gräben, Beseitigung der Palisadenmauer

1802: Untergang des Hochstifts Osnabrück - Auflösung der Stellung Fürstenaus als Fürstbischöflieh Osnabrückische Garnisonstadt

1814: Neubau des Rathauses

1814: Nach dem Jahrzehnt der napoleonischen Fremdherrschaft Zugehörigkeit zum Königreich Hannover, Landdrostei Osnabrück

1817 wurde der Südflügel des Schlosses zur Pfarrkirche St. Katharina für die 1789 gegründete kath. Gemeinde.

1892 vermachte die Familie Krimpenfort ihren Grundbesitz als Stiftung dem Thuiner Franziskanerorden, der hier 1894 ein Waisenhaus mit Kapelle errichtete. Heute befinden sich hier eine Schule mit Internat, ein Altersheim und ein großes Exerzitien- und Bildungshaus, das St. Marienstift.

1912 nahm die Stadt eine Volksschule für evangelische und katholische Schüler in Betrieb.

1914 Die Bauerschaft Anten und das Gut Wegemühlen, bisher nach Lütkeberge gehörig, werden der Stadt Fürstenau zugeordnet.

1921 Die Abtrennung Hollenstedes von Schagstorf erfolgte mit der Errichtung einer eigenständigen Kirchengemeinde.

1925-1929 Bau der kath. St. Marien-Kirche in Hollenstede.

1931 die Gemeinden Kellinghausen und Lütkeberge werden in einer Gemeindereform mit Schwagstorf zusammengefaßt.

1972 Mit der Gebietsreform werden Schwagstorf, Hollenstede und Settrup in die Stadt Fürstenau eingemeindet.