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Weiteres vor Ort:

Heimatverein Hagen a.T.W.

Sage über den Teich Meerpohl

Nahe bei Hagen stand früher einmal eine Kirche. In ihr wurde ein Mord verübt, daher versank sie, und an ihrer Stelle entstand ein Teich, der Meerpohl. Viele wollen schon die Kirchturmspitze gesehen und sonntags die Glocken läuten hören haben.

Sage über den Meckelnbusch

Der Bauer Gretzmann in Sudenfeld hatte eine Tochter, Mechel. Sie war so fleißig, dass sie auch an Feiertagen das Spinnrad nie ruhen ließ. Als sie starb, ging sie deshalb als Spukgeist im Haus umher. Ein Mönch konnte sie in den nahe gelegenen Busch bannen, wo man dann nachts Spinngeräusche hören konnte. Später fällte man Holz in diesem Busch und holte dies auf den Hof, und sofort spukte die Mechel wieder im Haus. Noch einmal wurde sie in den Busch verbannt. Der Bauer schenkte das geschlagene Holz den Armen, damit der Geist nicht wieder ins Haus komme. Heute gibt es den Meckelnbusch nicht mehr.

Hagen a.T.W.

Zur Geschichte:

500 n. Chr.: In Altenhagen existierte eine bäuerliche Ursiedlung, aus der später die Bauernhöfe Eversmann, Wilxmann, Dransmann, Plogmann, Baumann, Frommeyer und (Nie-) Henke hervorgingen.

850/860: Errichtung der ersten Kirche, die nach einer Sage (s.u.) im Meerpohl versunken sein soll

9./10. Jahrhundert: In Hagen wurde eine erste Kirche gebaut, die dem Heiligen Martinus geweiht war. Zu der Zeit bestanden schon die sechs Bauerschaften Altenhagen, Beckerode, Mentrup, Gellenbeck, Sudenfeld und Natrup. Diese bildeten das Kirchspiel Hagen.

1082/1096: Erste Erwähnung Beckerodes als „Bikirothon“

1150: Erste urkundliche Erwähnung von Höfen in "Gelenbike"

1180: Erste urkundliche Erwähnung Mentrups als "Meginthorp"

1273: erste urkundliche Erwähnung der Gellenbecker Mühle

1337: Erste urkundliche Erwähnung der Bauerschaft Altenhagen („burscopia Oldenhagen“).

1492 - 1523: Neubau der St. Martinuskirche im spätgotischen Stil

um 1530: Erste Besiedlung der Großen Heide durch die fünf Markkotten Riesenbeck, Räuver, Schröder, Vogelpohl und Hinrik upr Noestheiden.

1600: Auf dem Meyerhof zu Spellbrink wird eine erste Ziegelei angelegt, die bis etwa 1860 existiert.

1615: Der Landesherr gestattete am Montag nach der Kirmes in Beckerode einen Viehmarkt, den Hagener Ferkelmarkt.

1652: Der Adlige Hieronymus von Winsheim übernimmt den Hof Eversmann und gründet dort das Gut Altenhagen. Nach dem Westfälischen Frieden wird das Kirchspiel Hagen wieder den Katholiken zugesprochen, nur die Bewohner von drei Natruper Höfen entlang der Grenze zu Leeden bleiben reformiert.

1664: die erste Schule wurde in der Nähe der Kirche in der Bauerschaft Beckerode gebaut.

1723: erster großer Brand in Hagen. Fast das gesamte Dorf brannte nieder.

1752: Bau einer Windmühle auf einer Kuppe des Höneberges

1836: Gründung einer Eisenhütte in der Bauernschaft Beckerode

1856: Verlegung der Eisenhütte von Beckerode nach Malbergen

1892: Zweiter großer Brand von Hagen - 18 Häuser fallen den Flammen zum Opfer.

1912 - 1915: Abpfarrung der drei Ortsteile Gellenbeck, Sudenfeld und Natrup mit Bau einer eigenen Pfarrkirche St. Marien

1968: Zusammenschluss der Gemeinden Altenhagen, Mentrup und Hagen-Beckerode zur Gemeinde Hagen

1969: Zusammenschluss der Gemeinden Gellenbeck, Sudenfeld und Natrup zur Gemeinde Niedermark

1972: Zusammenschluss der sechs Gemeinden zur heutigen Gemeinde Hagen a.T.W.

1972/73: Bau der katholischen St. Martinus-Kirche

1977: Fertigstellung des Kirchenzentrums der Evangelischen Kirchengemeinde in Natrup-Hagen