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Weiteres vor Ort:

Heimatverein Melle e.V.
Elf Stücken 10, 49324 Melle

Stadtbibliothek Melle

Ausflüge in die Geschichte:

Grönegau-Museum
Sammlung historischer Kleidung, Dinge des täglichen Lebens usw. Die vier Ausstellungsgebäude - Speicher, Kotten, Backhaus und Remise - stammen aus den Jahren 1572-1997.

Automuseum Melle
Pestelstrasse 38-40, 49324 Melle

Historischer Friedhof
Der Meller Friedhof ist in den Jahren 1840/41 angelegt und im Jahre 1842 zur Benutzung übergeben worden.

Diedrichsburg
Holzhausener Str.17, 49328 Melle
1860 fertig gestellt, erhebt sie sich auf einem Bergrücken. Errichtet wurde die jetzige Burg auf den Fundamentresten einer Wittekindschen Volksburg, bewohnt von Graf Diedrich, dem Urenkel Wittekinds, und nach ihm benannt.

Gut Bruche
Brucher Allee, 49324 Melle
Barocker Gutshof. Die Wasserburg besteht aus einem zweigeschossigen Herrenhaus. Die Vorburg mit 2 Ecktürmen ist aus dem Jahr 1733.

Kirche St. Matthäus
Erbaut im Jahre 1213, Gemeinsames Mauerwerk zwischen alter und neuer Kirche mit Durchgängen.

Kirche St. Petri
Erbaut 1650, wiederaufgebaut 1720 nach dem Meller Brand.

Alte Posthalterei
Haferstraße 17
Ältestes Fachwerkgebäude in Melle, errichtet 1644.

Gut Ostenwalde
Die erste urkundliche Erwähnung des Schlosses ist aus dem Jahr 1343, Besitzer waren damals bereits die Herren von Vincke.

Schloß Königsbrück
Erste Erwähnung 1070

Gut Sondermühlen
Erste Erwähnung 1479

Melle

Zur Geschichte

Um 800: Auf fränkischem Königsgut im Graingau (grüner Gau), dem Meyerhof auf einer Erhöhung im Elseflusstal, dem Kohlbrink, wurde die Taufkirche St. Matthäus errichtet. Von der südlich gelegenen altsächsischen Bauerschaft mit einer Gerichtslinde, erhielt der Ort seinen Namen. Er wird von lateinisch Mallum = Gerichtsstätte abgeleitet.

1169: Erstmalige urkundliche Erwähnung Melles. In der Urkunde wird die St. Matthäus-Kirche Kirche als Parochia Menele (Pfarrkirche zu Melle) bezeichnet.

1200: Melle verfügt über eine Wallanlage mit einer Mauer von 1 m Breite und einigen Türmen.

1250: Die Wasserburg Gröneburg wurde vom Osnabrücker Bischof Engelbert zum Schutz gegen die Grafen von Ravensberg errichtet.

1363: Erste städtische Verfassung und erstmalige Besetzung eines Richteramtes.

1443: Melle wurden die Rechte eines Wigbolds verliehen. Melle gehörte zur westfälischen Hanse.

1480: Als älteste Gilde schloss sich in diesem Jahr die Schuhmachergilde zusammen.

1545: Zusammenschluss der Schmiedegilde

August 1545:  St.-Matthäus-Kirche wurde nach der Reformation als Simultankirche von beiden Konfessionen genutzt.

1547: Zusammenschluss der Krameramtsgilde und der Höcker, Knochenhauer und Tuchmacher.

1558: Zusammenschluss der Schneidergilde

1573: Zusammenschluss der Bäckergilde

1577: Zusammenschluss der Glaser, Maler und Färber

März 1621: Die Stadt Melle wurde von Graf Styrum gewaltsam besetzt.

1618-48:  Melle war oft Herbergsplatz für diverse Truppen verschiedenster Nationen.

1633 - 1644: Die Schweden herrschten über Melle.

1649: Großer Brand

1651: Die evangelische Petrikirche wurde erbaut. Das bisherige Kirchenvermögen wurde nun zwischen beiden Kirchen geteilt.

Mai 1720: Großer Stadtbrand. Zwei Drittel aller Häuser fielen zum Opfer. Der Dachstuhl, die Glocken und das Uhrwerk der Matthäuskirche wurden zerstört.

1756 - 1763: 7-jähriger Krieg.

1803: Aufhebung des selbständigen Hochstiftes Osnabrück durch Napoleon Bonaparte. Melle wurde in das Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg eingegliedert.

1806: Eingliederung Melles in das Königreich Westphalen

1814: Nach Napoleons Ende wurde das Amt Grönenberg wieder dem Königreich Hannover zugewiesen.

1853: Verleihung der Stadtrechte.

1855: Bau der Eisenbahnlinie.

1866: Melle gelangte an das Königreich Hannover.

1885: Melle gelangte an das Königreich Preußen. Auflösung der hannoverischen Ämter. Aus dem Amt Grönenberg und der Stadt Melle wurde der preußische Kreis Melle gebildet.

1945: Englische Truppen besetzten die Stadt. Bernard Montgomery, Feldmarschall und Chef des Empire-Generalstabs schlug in Melle auf dem Gut Ostenwalde sein Hauptquartier auf.

1970: Die Gemeinden der Samtgemeinde Melle wurden in die Stadt Melle integriert.

1972: Der Landkreis Melle wurde mit 56 Gemeinden zur Stadt umgewandelt und gehört seitdem zum Landkreis Osnabrück.