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Die Seiten über Neuenkirchen i.H. wurden zusammengestellt von Heinrich Gosmann.

Vorsteher bzw. Bürgermeister Neuenkirchen

  • 1877-1895 Heinrich Düweling
  • 1895-1910 August Dohm
  • 1910-1919 Heinrich Albers-Hackmann
  • 1919-1934 August Haarmeyer
  • 1934-1944 Josef Schwertmann
  • 1945-1946 Carl Düweling
  • 1946-1947 Franz Kaup
  • 1948-1950 Carl Düweling
  • 1950-1961 Josef Schwertmann
  • 1961-1976 Carl Düweling
  • 1976- Heinz Westhof
  • 2001 Martin Brinkmann
  • 2006-2011 Winfried Firmer
  • ab 2011 Christoph Lührmann

Vorsteher bzw. Bürgermeister Limbergen

  • 1833 Keßling
  • 1868 Abing
  • 1890-1903 Heinrich Hagedorn
  • 1903-1911 August Keßling
  • 1911-1918 August Abing
  • 1918-1922 Heinrich Keßling
  • 1922-1933 Bernhard Mertens
  • 1933-1944 Hubert Welling
  • 1950-1952 Clemens Böwer
  • 1952-1956 Heinrich Hemme-Pelzer
  • 1956-1972 Leo Becke

Vorsteher bzw. Bürgermeister Lintern

  • 1870-1900 Heinrich Hagedorn
  • Gohmann
  • Franz Schürmann
  • Franz Stuckenberg II
  • 1950-1972 Bernhard Stuckenberg I

Vorsteher bzw. Bürgermeister Rothertshausen

  • 1926-1930 Bernhard Usselmann
  • 1930-1935 Ernst Sperveslage
  • 1935-1944 Otto Wolter
  • 1950-1964 Josef Langelage
  • 1964-1972 Heinrich Belting

Vorsteher bzw. Bürgermeister Steinfeld

  • 1929-1934 Wilhelm Prinz
  • 1934-1939 Heinrich Hausmann
  • 1939-1944 Wilhelm Prinz
  • 1950-1961 Ignatz Schuckmann
  • 1961-1972 Josef Böwer

Vorsteher bzw. Bürgermeister Vinte

  • 1902-1920 Sönnker
  • 1920-1944 August Trame
  • 1950-1952 Leo Lührmann
  • 1952-1968 Clemens Thünker
  • 1968-1972 Georg Thünker

Neuenkirchen im Hülsen

Zur Geschichte

Die Gemeinde Neuenkirchen, Sitz der gleichnamigen Samtgemeinde, liegt in einer Naturlandschaft am Rande des Gehn. Der Kern von Neuenkirchen ist rund um die machtvoll aufragende St. Laurentius-Kirche angesiedelt.
Die Gemeinde führt im Volksmund, zur Unterscheidung von gleichnamigen Gemeinden, den Zusatz "im Hülsen" nach der dort vielfach vorkommenden Stechpalme / Ilex aquifolium (Hülsekrabbe). Früher war auch der Zusatz „bei Bramsche“ üblich.

1188 erste urkundliche Erwähnung von Neuenkirchen (Nyenkerken), Limbergen (Lintberge) und Lintern (Lindhorne).

Um 1200 Erste Erwähnung von Vinte (Vinnithi) und 1256 Vinnethe.

1278 urkundlich erste Erwähnung des Kirchspiel Neuenkirchen (Nienkerken in Gen).

1308 wird „Nyenkerken in Hulze“ genannt.

1327 Der Bischof von Osnabrück verpfändet den Schultenhof.

1615-1616 Brandenburgische Reiter rauben in Neuenkirchen und erpressen 280 bzw. 231 Reichstaler.

1655 Erwähnung einer Schule in Neuenkirchen. Der Viehbestand betrug 31 Pferde, 6 Enter, 80 Kühe, 60 Rinder und 70 Schweine; in Limbergen 28 Pferde, 12 Enter, 102 Kühe, 89 Rinder und 82 Schweine; in Lintern 38 Pferde, 7 Enter, 78 Kühe, 68 Rinder, 59 Schweine und 190 Schafe; in Vinte 84 Pferde, 11 Enter, 171 Kühe, 159 Rinder und 143 Schweine.

1705 Brand des Pfarrhauses.

1777 Erste Erwähnung der Kirmes.

1815 Die Katholiken des Ksp. Ueffeln werden nach Neuenkirchen eingepfarrt.

1833 Bau einer Schule in Lintern.

1846 Neubau der Schule in Vinte.

1849 gab es in Neuenkirchen 36 Heuerstellen, in Limbergen 33, in Lintern 24, in Vinte 65 und auf dem Gut Limbergen 11 Heuerstellen.

1870 Errichtung einer Postagentur.

1887 Erster Telefonanschluß in Neuenkirchen.

1894/1895 Eine Erbschaft der Familie Kitzero ermöglicht den Bau eines Krankenhauses, das St. Elisabeth-Stift.

1895-1897 Neubau einer neugotischen Hallenkirche mit einschiffigem Langhaus und breitem dreischiffigem Querhaus mit 800 Sitzplätzen. Der Turm ist 65 m hoch.

1904 Schulneubau in Limbergen.

1916 Erste bäuerliche Ansiedlung in Rothertshausen.

1921 Errichtung des Schoellerhofes auf 6000 Morgen Ödland auf der Grenze von Vinte und Seeste.

1923 Anlegung eines Kreishofes von 36 ha in Rothertshausen. Verkauf 1926.

1924 Auf enteigneten Ländereien entsteht die Siedlung Steinfeld.

1925 Gründung des Sportverein DJK Eintracht Neuenkirchen.

1926 Rothertshausen wird selbstständige Gemeinde.

1927 Neuenkirchen erhält Stromanschluß. Anlegung eines neuen Kreishof mit 109 ha in Rothertshausen, verkauft 1971.

1928 Einweihung der Schule in Steinfeld. Steinfeld wird selbstständige Gemeinde.

1931 Bau der Schule in Limbergen.

1944-1950 Großgemeinde mit Neuenkirchen, Limbergen, Lintern, Rothertshausen, Steinfeld und Vinte.

1955 wurde Steinfeld eingepfarrt.

1963/1964 Bau der Kapelle Rothertshausen.

1965 Gründung des Heimatverein.

1972 Gebietsreform, Zusammenschluß der selbständigen Gemeinden Neuenkirchen, Limbergen, Lintern, Rothertshausen, Steinfeld und Vinte zur Gemeinde Neuenkirchen und mit Merzen und Voltlage zur Samtgemeinde Neuenkirchen.

1982 wurden in Neuenkirchen 5 Pferde, 83 Kühe und 3277 Schweine gehalten.

2006 Das polnische Jeziorany wird Partnergemeinde der Samtgemeinde Neuenkirchen.

2008 Um- bzw. Neubau des St. Elisabeth-Stift.