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Weiteres vor Ort:

Heimatverein Brochterbeck
Wallen-Lienen 20
49545 Tecklenburg-Brochterbeck
Tel.: 05455-1093

Ausflüge in die Geschichte:

Clausmeyer Hof: historischer Bauerngarten, Tagungsstätte, Veranstaltungsort

Der Brochterbecker Sagenpfad: Der Sagenbaum, der sich unterhalb der katholischen Kirche befindet, wurde im Jahre 2000 vom Heimatverein aufgestellt. Der Pfad ist mit Fledermäusen, die sich an Bäumen entlang des Weges befinden, markiert.

Brochterbeck

Zur Geschichte

1150: Erstmalige urkundliche Erwähnung Brochterbecks („Brotterbike“). Heinrich von Tecklenburg und seine Brüder schenken der bischöflichen Kirche zu Osnabrück ihren Besitz zu Brochterbeck. Das Dorf liegt in dem alten Herrschaftsgebiet der ehemaligen Grafschaft Tecklenburg.

um 1230: Die Ritter von Brochterbeck bauten eine Kirche im romanischen Stil.

1320: erste urkundliche Erwähnung dieser Kirche

vor 1430: Ein Brand zerstörte die Kirche, die man dann gotisch umbaute.

1515: Die Grafschaft Tecklenburg wurde geteilt. Die vier tecklenburgischen Kirchspiele, unter anderem Brochterbeck, wurden der Grafschaft Lingen angegliedert.

1525: Graf Konrad führte in Tecklenburg die Reformation ein.Brochterbeck gehörte jedoch zur katholisch gebliebenen Obergrafschaft Lingen.

1541: Als die Obergrafschaft Lingen wieder an Tecklenburg fiel, wurde auch in Brochterbeck die Reformation eingeführt.

1550: Erste urkundliche Erwähnung der Kalkgewinnung im Raum Ibbenbüren.

16. und 17. Jahrhundert: Unruhige Zeit durch das politische Hin und Her im  zwischen Spaniern und Oraniern, zwischen katholischen und reformierten Herrschaftsinteressen.

1677: Erstes Kirchenbuch Brochterbecks wird geführt. Es enthält katholische und evangelische Personen.

1702: Die Grafschaft Lingen fiel mit den ehemaligen tecklenburgischen Kirchspielen durch Erbschaft an das Königreich Preußen. Die Religionsfreiheit wurde eingeführt, und die katholische Gemeinde wurde in Brochterbeck gegründet.

1707: Die Grafschaft Tecklenburg wurde an Preußen verkauft. Somit gehörte man wieder gemeinsam zum Gebiet der Tecklenburg-Lingenschen Regierung.

1718: Die erste katholische Kirche entstand. Sie wurde bis 1809 genutzt, danach wurde die evangelische Kirche gemeinsam genutzt.

1846: Gründung des Bürgerschützenvereins

1860: Eine neue katholische Kirche wurde geweiht.

1885: Gründung der Spar- und Darlehenskasse

1900: Hermann Kröner gründete seine Weizenstärkefabrik.

1901: Inbetriebnahme der Teutoburger Wald Eisenbahn und des Bahnhofs in Brochterbeck

Bis 1907 hatte Brochterbeck ein eigenes Amt, schloss sich dann aber dem Amt Tecklenburg an.

1921: Gründung des Schützenvereins Lienen-Niederdorf

1925: Gründung der Freiwilligen Feuerwehr in Brochterbeck

1975: Gebietsreform. Brochterbeck wurde in die Stadt Tecklenburg eingemeindet.