Osnabrück

St. Katharinen

Die evangelisch-lutherische Kirche St. Katharinen ist eine spätgotische Hallenkirche in der Osnabrücker Altstadt.

1248: erstmalige Erwähnung als jüngste der vier mittelalterlichen Pfarrkirchen.

In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts entstand vor den Mauern der Osnabrücker Binnenburg im Bereich der Stadthöfe des Adels eine kleine Kirche, die anfangs noch zum Kirchspiel des Domes gehörte und 1248 erstmals namentlich als „St. Katharinen“ erwähnt wird. Als Verwendungszweck können Sie am besten die Artikelnummer oder den Titel des Artikels und den Namen des Käufers eingeben.06 die Altstadt und die Neustadt zusammengelegt wurden, wurde St. Katharinen zu einem eigenständigen Kirchspiel. Der heutige Bau wurde ab etwa 1300 mit mehreren Unterbrechungen errichtet und um 1500 weitgehend vollendet. 1543 wurde in St. Katharinen die Reformation eingeführt.

Aus dem Osnabrücker Adressbuch von 1868:

Literatur:

Karsten Igel: Die Heilige Katharina, das Rad, die Bürger und der Bischof. Das Osnabrücker Stadtsiegel und die Katharinenkirche – auch in Osnabrück war Jerusalem. In: Osnabrücker Mitteilungen, 2006, 111, S. 27–60.

Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Niedersachsen

Dühne: Geschichte der Kirchen und Reformation im Fürstbistum Osnabrück.

Koch: Der kleine Kunstführer, St. Katharinen in Osnabrück.

Weichsler, Hans: Handbuch des Sprengels Osnabrück (Handbuch der ev. luth. Pfarrgemeinden). Osnabrück, 1996.

Osnabrücker Mitteilungen:

Hermann Veltman, Regesten und Notizen zur Geschichte der Catharinenkirche in Osnabrück, Nr. 14, 1889, S. 136

Walter Kaufmann, Die St.-Marien- und die St.-Katharinen-Kirche zu Osnabrück während des Dreißigjährigen Krieges und der Friedensverhandlungen, Nr. 63, 1948, S. 74


In: Heimatjahrbuch Osnabrücker Land

1996: Der Zentralbau unter der Osnabrücker Katharinenkirche (Gerd-Ulrich Piesch), S. 91

1987: Die Altäre von St. Katharinen zu Osnabrück nach dem Dreißigjährigen Kriege (Dr. Heinrich Koch), S. 221

1985: Der Turm von St. Katharinen zu Osnabrück (Dr. Heinrich Koch), S. 197