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Ausflüge in die Geschichte:

Die Niedersächsische Mühlen-Tour: an der 365 km langen Strecke liegen historische Mühlen.

Die Schlösser-Tour: führt durch das östliche Osnabrücker Land

Die Friedensroute Osnabrück-Münster: mit dem Fahrrad auf historischen Reiterpfaden

Die Grenzgängerroute: man passiert Kreis- und Gemeindegrenzen, Konfessionsgrenzen, Landesgrenzen.

Der Hünenweg: 208 km entlang vieler Megalithgräber

Der Mühlenweg: durch Wersen, Engter, Venne, Ostercappeln, Vehrte, Belm, Rulle, Lechtingen, Wallenhorst und Hollage.

Der Handelsweg: Wandern im deutsch-niederländischen Grenzgebiet, von Osnabrück nach Deventer auf den Spuren reisender Händler.

Historische Eisenbahnfahrten mit dem Haller Willem

Osnabrück Nord

Zur Geschichte Osnabrücks

Eine Fernhandelsstraße durchquerte die Hase an einer Furt, durch die auch die Ochsen der Bauern getrieben wurden. Später wurde an nahe gelegener Stelle eine Brücke gebaut. Der Name entstand dabei aus einer Verbindung der niederdeutschen Wörter „Ossen“ (Ochse) und „Brügge“ (Brücke) als „Ossenbrügge“, das später zu Osnabrück wurde. Nach einer anderen Deutung soll sich der Name vom germanischen Namen der Hase herleiten, germanisch „Osna“ oder „Osen“: Brücke über die Hase.

Osnabrück entwickelte sich als Markt um den 780 von Karl dem Großen gegründeten Bischofssitz. Im Heiligen Römischen Reich gehörte Osnabrück bis 1803 zum gleichnamigen Hochstift. Die älteste Stadtverfassung, die Sate, stammt von 1348. Zu dieser Zeit entstanden auch die Laischaften, von denen die Heger Laischaft und die Herrenteichslaischaft bis heute existieren.

In der Zeit um 1640 bemühte sich die Stadt vergeblich mehrfach um den Status einer reichsfreien Stadt. Die Regelung „Cuius regio, eius religio“, (lateinisch, im damaligen Sprachgebrauch: wes der Fürst, des der Glaub') wurde in Osnabrück als Sonderfall gehandhabt. Bis zur Säkularisierung wechselte jeweils nach dem Tode des Amtsinhabers die Konfessionszugehörigkeit des Fürstbischofs. Somit lösten sich katholische und evangelische Fürstbischöfe als Herrscher ab. Die Konfessionszugehörigkeit der Untertanen blieb davon unberührt.

Am 18. Juni 1815 nahmen etwa 400 Osnabrücker Soldaten an der Schlacht bei Waterloo teil. Zu Ehren dieser Krieger stiftete Gerhard Friedrich von Gülich das Waterloo-Tor am Heger Tor mit der Inschrift: „Den Osnabrückischen Kriegern, die bei Waterloo den 18. Juni 1815 deutschen Muth bewiesen, widmet dieses Denkmal G. F. v. Gülich D.R.D.R.“.

Mit dem Königreich Hannover kam Osnabrück 1866 zum Königreich Preußen und wurde 1885 Sitz des Regierungsbezirks Osnabrück. Diesen Status verlor es erst 1977 bei der Gebietsreform, als der Regierungsbezirk Weser-Ems geschaffen wurde, für den Oldenburg als Sitz bestimmt wurde, wobei jedoch in Osnabrück eine Außenstelle der Bezirksregierung verblieb. 2004 wurde der Regierungsbezirk Weser-Ems aufgelöst. Ferner ist die Stadt Osnabrück der Sitz des Landkreises Osnabrück.

Ämter:

Das Hochstift war in die Ämter

  • Fürstenau,
  • Iburg,
  • Grönenberg,
  • Vörden,
  • Wittlage,
  • Hunteburg,
  • Reckenberg
  • und die autonome Landstadt Osnabrück unterteilt.

Das Hochstift Osnabrück. Nro. 277. Franz Johann Joseph von Reilly, 1794/95

Die Bramscher Stadtteile: