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Die Seiten über Achmer wurden zusammengestellt von Heinrich Gosmann.

Weiteres vor Ort:

Heimatverein Achmer mit Heimathaus „Wackumer Dannen“

Die Jahreshefte "Achmer zwischen Gehn und Hase" sind die kontinuierliche Publikation der Erkenntnisse zur Ortsgeschichte und Heimatkunde.

Bürgermeister:

  • 1872-1884 W. Möllmann
  • 1884-1902 H. Jakob
  • 1902-1915 Theodor Meyer zu Wackum
  • 1915-1917 W. Frölke
  • 1917-1920 Theodor Meyer zu Wackum
  • 1920-1933 Hermann Herm-Larberg
  • 1933-1944 Friedrich Gausmann
  • 1944-1946 ?
  • 1946-1948 Gustav Beckermann
  • 1948-1956 Otto Stehr
  • 1956-1959 Gustav Beckermann
  • 1959-1964 Friedrich Stückemann
  • 1964-1971 Lothar Lewandowsky

Ortsbürgermeister

  • 1971-1985 Lothar Lewandowsky
  • 1985-(1993) Heinz Lewandowsky
  • 2007 Heiner Pahlmann

Achmer

Zur Geschichte

Ortsbeschreibung: 1160 wurde ein Lachenbure unbekannter Lage beurkundet; 1186 ein Achenbure. Möglicherweise handelt es sich um dieselbe Ansiedlung. „Lache“, auch „Lake“, ist eine seichte Stelle, ein Wasserpfuhl. Eine „Ache“ ist insbesondere im süddeutschen Raum ein (Gebirgs-)fluss. „Bure“ bedeutet Bauernschaft. (Wikipedia)

9000 v. Chr.: Am Fürstenauer Damm in Achmer wird ein Rastplatz spätsteinzeitlicher Jäger mit Steingeräten aus der Zeit 9000 v. Chr. gefunden.

1700 v. Chr.: Keramikbecherfund der Einzelgrabkultur.

700 v. Chr.: Funde von Kleinbronze.

375 n. Chr.: Füßchenurne der Brandbestattungskultur.

1238: Erste Erwähnung als „Hakenburen“ und 1243 als „Achenburgen“.

1560: In Achmer gibt es 51 Familien mit Viehhaltung, 30 Großknechte, 8 Kleinknechte, 1 Großmagd, 6 Kleinmägde.

1634 sind 36 Vollerben, 2 Erbkötter, 20 Markkötter, 25 Leibzüchter, 1 Heuerling, insgesamt 190 schatzpflichtige Personen verzeichnet.

1667 gab es in Achmer 1 Bierzapfer, 1 Schuster, 7 Sagensnider und 1 Holschen-Molltenhauer.

1718 werden 38 Vollerben, 2 Erbkötter, 22 Markkötter und 77 Heuerlinge genannt.

1763 erste Nachricht von der Nebenschule Achmer.

1763 hatte Achmer 1300 T. Kriegsschulden.

1772 sind 38 Vollerben, 2 Erbkötter, 22 Markkötter, 92 Heuerlinge verzeichnet.

1797 die Gemeinde kauft für 200 T. von Bauer Helmich ein Leibzuchthaus und baut es zur Schule um.

1829-1843: Teilung der Achmer Mark mit einer Größe von über 5.552 Morgen.

1849 hatten 112 Heuerleute 532 Morgen Pachtland Acker, 85 Morgen Pachtland Wiese, und 172 Kühe.

1873 gab es in Achmer 96 Pferde, 445 Kühe, 185 Rinder, 290 Schweine und 99 Schafe.

1876 fährt der erste Zug durch Achmer.

1883 gab es in Achmer 104 Pferde, 448 Kühe, 130 Rinder, 483 Schweine und 281 Schafe.

1887: Schulneubau an der Neuenkirchener Straße, Betrieb bis 1966.

1892 gab es in Achmer 103 Pferde, 448 Kühe, 173 Rinder, 591 Schweine und 163 Schafe.

1896: Gründung des Schützenverein Achmer

1900 gab es in Achmer 146 Wohngebäude, 170 Haushaltungen, 903 Einwohner,112 Pferde, 534 Kühe, 220 Rinder, 778 Schweine, 4 Schafe, 22 Ziegen, 3127 Stück Federvieh und 224 Bienenstöcke.

1904: Gründung des Kriegerverein Achmer.

1909-1911: Bau des Mittellandkanals, Eröffnung am 15.02.1915.

1934-1935: Bau der Kreisstraße von Achmer nach Ueffeln.

1935-1940: Bau eines Flugplatzes.

21. Februar 1944: Bombenangriff auf Achmer und Hesepe.

1949: Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Achmer.

1954: Achmer hat eine Größe von 2828 ha und 1830 Einwohner.

1961: Achmer bekommt erste Wasserversorgung und Kanalisation.

1961: Bau des ev. Gemeindehauses mit Pfarrhaus.

1962: Gründung der selbständigen ev. Kirchengemeinde Achmer.

1967-1968: Neubau einer Schule.

1968: Bau der Verbrennungsanlage Achmer.

1969: Bau der Dorfgemeinschaftsanlage.

1971: Achmer wird nach Bramsche eingemeindet.

1972: Mit der Gebietsreform gehört Achmer zur Stadt Bramsche.

1975: Bau des Kindergarten.

1976-1977: Bau des größten Flußtunnels, die Hase unterquert den Mittellandkanal, 80 m lang und 20 m breit.

1985: Achmer hat 669 ha Ackerland, 444 ha Wiesen und 744 ha Holzungen, Zusammen 1857 ha.

1987: Achmer hat 17 Vollerwerbslandwirte, 6 Nebenerwerbslandwirte und 23 Zuerwerbslandwirte mit 451 Milchkühe, 1337 Rinder und 3263 Schweine.

1989: Gründung des Heimatverein Achmer.