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Die Seiten über Schleptrup wurden zusammengestellt von Heinrich Gosmann.

Schleptrup

Zur Geschichte

Schleptrup, früher allgemein mit "Zipfeldorf" übersetzt, muß nach neueren Erkenntnissen wohl eher als "Dorf am Abhang" gedeutet werden.

Schleptrup gehört seit 1229 zum Kirchspiel Engter. Es zählt zu den ältesten vorfränkischen Ansiedlungen in der Region. Etwa 60 % der Bevölkerung sind heute Flüchtlinge oder Nachkommen von Flüchtlingen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten.

1068-1088 erste Erwähnung als Slippedorp.

1240 erste Erwähnung von Eikern als Ekerne.

1458 sind 19 Viehbesitzer in Schleptrup verzeichnet.

1490 14 Vollerben, 9 Halberben, 1 Erbkötter und 1 Markkötter.

1599 gab es 56 Feuerstellen

1601 14 Vollerben, 12 Halberben, 4 Erbkötter und 12 Markkötter.

1667 gab es 67 Feuerstellen

1667 gab es in Schleptrup 1 Kauf- und Handelsmann, 1 Krämer oder Höckerer, 1 Schneider und 3 Sagensnider.

1693 ab nun sind 14 Vollerben, 12 Halberben, 3 Erbkötter und 15 Markkötter verzeichnet.

1772 gab es 82 Feuerstellen.

1840-1865 Teilung der Schleptruper Mark

1849 gab es 28 Bauern und 83 Heuerleute

1862 Gründung des Schützenverein Schleptrup.

Um 1910 Bau des Mittellandkanals.

1929 Ausgemeindung von 98 ha nach Bramsche.

1945 am 6. April erreicht die Front Schleptrup.

1945 649 Vertriebene und Flüchtlinge kommen nach Schleptrup.

1949 wurde das Schleptruper Armenhaus abgerissen. Es befand sich etwa 300 m südwestlich des Galgenhügels.

1951 Die Bebaungspläne Schüttenheide und Lappenstuhl wurden vom Gemeinderat genehmigt.

1953 der Gemeinderat beschließt den Bau eines Vierfamilienhauses.

1953 die neue Strietmanns Brücke wird dem Verkehr übergeben.

1953 Schleptrup hat 1324 Einwohner, 1188 ha landwirtschaftliche Fläche, 809 ha Forsten, 130 landwirtschaftliche Betriebe, 7 Handwerksbetriebe und 5 Handelsbetriebe.

1954 Schleptrup hat eine Größe von 2258 ha und 1309 Einwohner.

1963 Bundeswirtschaftsminister Ludwig Erhard besucht den Hof zur Mühlen.

1964 Bau der Reithalle.

1965 Anbau eines Schießstandes an die Mehrzweckhalle.

1965 Anschluß an die Kreiswasserversorgung.

1965 Bau eines 234 m hohen Sendemastes der vom NDR betrieben wird.

1968 am 14. November erfolgt die Freigabe des letzten Teilstück der Autobahn A1.

1969 das endgültige Ende der seit 1911 bestehenden Pferdekasse.

1970 gab es 702 Erwerbstätige.

1972 Mit der Gebietsreform gehört Schleptrup zur Stadt Bramsche.

1987 gab es 10 Vollerwerbslandwirte, 11 Nebenerwerbslandwirte und 21 Zuerwerbslandwirte.

1991 wird Lappenstuhl ein eigenständiger Stadtteil von Bramsche.

1993 925-Jahr-Feier in Schleptrup.