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Die Seiten über Ueffeln wurden zusammengestellt von Heinrich Gosmann.

Weiteres vor Ort:

Heimatverein Ueffeln-Balkum e.V.
Am Sägewerk 10
49565 Bramsche-Üffeln
Telefon: 05464 / 1259
gert.borcherding@web.de

Ueffeln

Zur Geschichte

Ueffeln, erstmals Uflene, möglicherweise abgeleitet von „Uf-lohun“ gleich „zum feuchten Gehölz“.

Am Rande des Gehns gelegen, hat das Dorf heute etwa 1200 Einwohner. Erstmalig erwähnt wurde Ueffeln im Jahre 1292 im Zusammenhang mit der Weihe der heutigen evangelisch-lutherischen Kirche St. Marien. Das Kirchspiel Ueffeln-Balkum entstand im selben Jahr aus den Wohnplätzen Bockwiede, Bottum, Bühren und Riesau sowie den späteren Bauernschaften Balkum und Ueffeln.

Nahe dem heutigen Ortsrand gibt es ein Hünengrab, das auf eine frühe Besiedelung hindeutet.

8000 v. Chr. Fund von Geröllkeulen.

2400 v. Chr. Ein nicht erhaltenes und ein relativ gut erhaltenes Großsteingrab.

1700 v. Chr. Fund einer Jütländischen steinernen Streitaxt und zweier dickblattigen und eines dünnblattigen Flint-Rechteckbeils.

1500 v. Chr. 2 Feuersteinspitzen.

700 v. Chr. Kleinbronze, Steinaxt.

1240 erste Erwähnung des Ortes als Uflene.

1543: Einführung der Reformation, obwohl die reine evangelische Lehre sich nur langsam durchsetzte

1591 In der Schlacht zwischen Cord Grothaus und den Bauern des Osnabrücker Nordlandes im Gehen fielen mehr als 300 Bauern.

1650: Vollmerscher Durchschlag: die Kirche in Ueffeln fiel erst jetzt an die Protestanten

1667 gab es in Ueffeln 2 Müller, 1 Sattler oder Riemenschneider.

1853 Teilung der kleinen Gehnmark.

1869 Teilung der großen Gehnmark.

1954 Ueffeln hat eine Größe von 1488 ha und hat 770 Einwohner.

1970 gab es 320 Erwerbstätige.

1987 gab es 7 Vollerwerbslandwirte, 1 Nebenerwerbslandwirt und 16 Zuerwerbslandwirte.

1995 Eröffnung des Heimatstübchen mit Dorfmuseum.

1997 erscheint die erste Dorfzeitung „Wir in Ueffeln und Balkum“.

Sage vom Schwedenstein

Im Norden Ueffelns liegt der größte Findling der Gegend, „Matthiesings Opferstein“ oder auch der Schwedenstein genannt. Als die damaligen Dorfbewohner 1292 nach Bitte beim Bischof Osnabrücks mit dem Bau einer Kirche begannen, erschien ihnen während des Baus der Teufel. Der Teufel wollte wissen, was die Menschen bauten, und die listigen Ueffelner antworteten ihm, dass es ein Wirtshaus werden solle. Als er aber eines Tages nach Vollendigung des Baus kein Wirtshaus, sondern eine Kirche vorfand, war er sehr verärgert und reiste nach Schweden, um mit einem großen Stein den Eingang zur Kirche zu versperren. Dem Teufel war klar, dass er sich beeilen musste, denn mit dem ersten Hahnenschrei würde seie Macht erlischen. Voller Wut schleuderte der Teufel den Stein so weit er konnte, doch bis zur Kirche reichte es nicht. Er fiel in der Nähe des Friedhofes auf einem Acker herab, wo er bis heute noch liegt.