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Datenbanken für die Online-Recherche:

ancestry.de: Man kann sich (gegen Gebühr) registrieren und hat Zugriff auf eine riesige Datenmenge aus der ganzen Welt (Auswandererlisten, Passagierlisten, US-Volkszählungen, Telefonbücher, Stammbäume, ...)

Find a grave: Millionen Gräber mit ihren Daten online. Teileweise mit Fotos.

Genealogy Research Guide: Übersicht über kostenlose Volkszählungslisten in den USA

Census Online: Datenbank mit Volkszählungsdaten aus den U.S.A.

Familysearch: Datenbank der Mormonen. Millionen Daten aus der ganzen Welt.

US-Gen-Web-Project: Ein riesiges Internetportal für alle Bundesstaaten. Umfangreiche Linklisten, Datensammlungen u.v.m.

Newspaper Abstracts: Abschriften alter Zeitungen, in denen Geburten, Heiraten, Sterbedaten und andere Informationen stehen.

Nordamerika

Die neue Heimat

Die Einwanderer waren in der "Neuen Welt" nicht immer gern gesehen. Die stärksten Immigrantenraten wurden in Nordamerika in den 1850er Jahren registriert: die Zugereisten machten mehr als 10 Prozent der Bevölkerung von 1850 aus. In den Städten gab es deutsche Viertel - die zweithöchste Zahl an Einwanderern stellten die Iren dar.

In den 1830er Jahren entwickelte sich in den nordöstlichen Einwandererstädten eine nativistische, protestantische Bewegung, die hauptsächlich gegen die katholischen Iren gerichtet war. Eine überregionale nativistische Partei bildete sich 1854, als der Zerfall des bisher bestehenden Parteiensystems mit einer besonders großen Einwandererwelle zusammentraf: die "Know-Nothing-Partei".  Der Name entstand, da sich die Parei aus geheimen Logen bildete, von denen die Mitglieder erklären mussten, dass sie nichts wüssten.

Die Forderungen der Know-Nothing-Partei lauteten, dass Einwanderer sich erst nach 21 Jahren im Land naturalisieren können und wählen dürfen sollten.

Es kam zu einigen Krawallen, in die die Know-Nothigs verstrickt waren; der schlimmste fand 1855 in Louisville statt. Aber auch die Kämpfe in St. Louis und Baltimore forderten einige Todesopfer. Die Bewegung blieb nicht lange populär, und die meisten Nativisten traten später der republikanischen Partei bei, gaben dort jedoch nicht den Ton an.

Der Bürgerkrieg war schließlich ein Ereignis, das die Integration der Deutschen stark förderte. Viele der Männer, die sich mittels der Auswanderung dem Wehrdienst zuhause entzogen hatten, meldeten sich hier zur Musterung.

Leben und Arbeit unter neuen Bedingungen

Martin Holz: Briefe aus Amerika von Anton Bohr (auf Amerikanetz)

Martin Holz findet den Zeitungsartikel "Wer wird, in Minnesota gebraucht?" (auf Amerikanetz)

In unserer Zeitschrift "Spurensuche Wersen" befindet sich ein Artikel über die Bedingungen, denen die deutschen Einwanderer ausgesetzt waren.

Schule und Sprache

Jan Wirrer: Niederdeutsche Sprachinseln im Mittleren Westen der USA (auf Amerikanetz)

Buch: Der richtig sprechende Amerikaner, oder gründliche Anweisung in kurzer Zeit die englische Sprache zu erlernen. Ein treuer Helfer nach Amerika Auswandernder. Dritte verbesserte Auflage, revidiert in Amerika. Bremen. Verlag von A. D. Geisler. 1848. (Auf der Seite der DAUSA)

In unserer Zeitschrift "Spurensuche Lienen" befindet sich ein Artikel über die Entstehung des amerikanischen Schulsystems und darüber, wie die Einwandererkinder in den Schulen und mit der neuen Sprache zurechtkamen.