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Cumberland Gap in den Appalachen
Sinkendes Dampfschiff auf dem Mississippi

Nordamerika

Die Reise im Inland

... über die Appalachen

Viele Einwanderer, die im Hafen von Baltimore an Land gingen, nahmen die langwierige Route über die Appalachen bis zum Fluß Ohio, auf dem sie dann mit einem Flußschiff zu ihrem endgültigen Ziel reisten.

Nachdem immer mehr Einwanderer in die Region der Appalachen drängten, wurden die dort lebenden Indianer mittels "Verträgen" aus dem Gebiet verdrängt. Sie wurden unter anderem über den "Trail of Tears" in neue Gebiete umgesiedelt.

Die am meisten genutzte Route über die Appalachen war der Cumberland-Pass - ein auf 488 m Höhe gelegener Pass in den Cumberland Mountains. Daniel Boone erweiterte diesen alten Indianerpfad, um ihn für Migranten besser passierbar zu machen.

... von New Orleans den Mississippi hinauf

Man konnte auch nach New Orleans segeln und mit einem Dampfboot den Mississippi hinauf fahren. Aber die Fahrt auf einem Flussdampfer war nicht weniger gefährlich als die Überfahrt über den Atlantik. Auch hier rafften Epidemien wie die Cholera viele Passagiere dahin. Im Jahr 1849 war bekannt, dass jedes Mississippi-Schiff infiziert war. In dieser Zeit kamen ca. 4000 Einwanderer pro Woche in New Orleans an.

Auch versteckte Sandbänke und im Fluss treibende Baumstämme konnten eine Gefahr sein, da sie die Schiffswand aufreißen konnten. Fluten konnten Kanäle durch unvorhersehbare Ablagerungen unpassierbar machen, so dass sich die Schiffe um Wochen verspäteten. Hinzu kamen noch die Brand- und Explosionsgefahr und Hurricanes, die auch früher schon das Land verwüsteten.